DNA Screening - der Test der Zukunft

Was der Test kann und welchen Nutzen er bringt!

Seit kurzer Zeit bietet das Labor Feragen für Züchtern, Hundebesitzern und Tierärzten die Möglichkeit eines sogenannten DNA-Screenings.

Viel hilft viel“ – das trifft nicht auf alles im Leben zu, allerdings schon auf das genetische Screening. Dabei handelt es sich um ein neuartiges Testverfahren, das unzählige Informationen über vererbte körperliche Merkmale, aber auch über potentielle Erbkrankheiten liefert. Da oftmals ungläubig nachgefragt wird, wie denn dieser verhältnismäßig günstige Test funktioniert, hab ich das zum Anlass genommen und den nachfolgenden Beitrag für Sie verfasst. Ich möchte Ihnen erklären, was der Test kann und welchen Nutzen Züchter, Zuchtvereine, aber auch Tierärzte und Hundebesitzer davon haben.

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Tagesseminar mit Fr. Dr. Anja Geretschläger

am 09.04.2016

 Themen sind:

  • DLA-Gene - Vielfalt oder nicht? Das ist hier die Frage!

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DLA - Haplotypenbestimmung beim Hund

 Durch großes Engagement durch Fr. Dr. Elisabeth Fuchs-Rothenpieler, kann der Förderverein in Verbindung mit dem Labor Feragen in Österreich folgenden Test anbieten

DLA Haplotypenbestimmung beim Hund

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Tagesseminar mit Fr. Prof. Dr. Irene Sommerfeld-Stur

am 21.03.2015

Themen sind:

  • Grundlagen der Genetik
  • Genetische Vielfalt
  • Molekulargenetische Methode in der Hundezucht

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Aufbau einer DNA - Bank für Boxer

28.02.2014

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französische Bulldoggen

28.02.2014

wo züchten wir hin

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Kärntner Boxerprojekt

Am 9. August 2013 fand an der Veterinärmedizinischen Universität Wien eine umfassende Informationsveranstaltung zum Kärntner Boxerprojekt zur Krebsforschung statt, die die Grundlagen und Inhalte des Forschungsprojekts zum Mammakarzinom der Boxerhündin vorstellte.

einen ausführlichen Bericht über die gelungene und gut besuchte Veranstaltung finden Sie hier

Foto vlnr: Heike Fahrenschon, Dr. Elisabeth Fuchs-Rothenpieler, Dr. Michael Willmann, Mag. Kerstin Piribauer und Braganza

 

 

 

 

 

Kärntner Boxerprojekt

09. Juni 2013  

Über unsere Außenstelle in Österreich ist es uns gelungen, gemeinsam mit der Landesgruppe Kärnten des Österreichischen Boxerclubs ein Krebsforschungsprojekt für den Boxer zu initiieren. Wir - die ÖBK Landesgruppe Kärnten und der Förderverein - sind stolz auf dieses neue Projekt und danken allen, die an der Realisierung dieses Vorhabens beteiligt sind!

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Information zum Projekt Dobermann Kardiomyopathie

hier erfahrt ihr alles über die DCM beim Dobermann, es sind über 50 % der Dobermänner davon betroffen, das heißt jeder 2te erkrankt im laufe seines Lebens an dieser Krankheit und verstirbt daran

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hier geht es zur Onlinepetition "Ja zur jährlichen Herzuntersuchung der Dobermänner"

 

 

Der Förderverein steht seit dem März 2013 in Kooperation mit Priv Doz. Dr. Udo Gansloßer,

Herr Priv Doz. Dr. Gansloßer bietet in Verbindung mit der TÄin Sophie Strodtbeck für Epileptikerhunde aufgrund einer Persönlichkeitsanalyse (basierend auf den Fragebögen der AG Miklosi aus Budapest) und seinen Anamnesebögen für jeden Hund individuell eine Behandlungsempfehlung incl Ernährung, Streßmanagement, Verhaltens- und Sozialdynamik, ggf auch Auslastungsvorschläge. Die Grundlage sind jeweils die ausführlichen Fallberichte, bei Epilepsieverdacht regen wir u.a. immer ein Anfallstagebuch an, dazu alle med. Befunde etc die vorliegen. Gerade im Bereich der Epilepsie gibt es oft gute Erfahrungen mit Ernährung und Streßmanagement.

Ähnlich arbeitet er bei ADHSverdacht und anderen Verhaltensproblemen,
Senioren, etc.

Die Kosten belaufen sich i.d.R zwischen 60 - 120 € + MWSt, wobei es für
Trainer, Vereine, TSchfelle etc noch Rabatt gibt.

Kontakt: PD Dr. Udo Gansloßer
Filander Verlag
Bremer Str. 21a
90765 Fürth
Tel.: +911-97 95 800
Fax: +911-97 95 800
E-Mail: info @einzelfelle.de

www.einzelfelle.de


 

Juvenile Nierendysplasie (JRD) beim Boxer Cox-2 und JRD beim Boxer von Prof. Irene Sommerfeld-Stur (Veterinärmedizinische Universität Wien)

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Dortmunder Appell für eine Wende in der Hundezucht

Im Mutterland der Rassehundezucht Großbritannien hat das Jahr 2008 eine grundlegende Wende eingeleitet. Deren einziges Ziel ist, das Wohl und die Gesundheit der Hunde nunmehr konsequent und ohne Einschränkungen in den Mittelpunkt der Zucht zu stellen. Auch Österreich hat bereits Maßnahmen in diese Richtung ergriffen. Wir sehen auch für Deutschland die Notwendigkeit einer solchen Wende im Zuchtwesen.

Die Unterzeichner sehen es als vorrangiges Ziel jedes Hundefreundes, sich für die Gesundheit und das Wohl unserer Hunde einzusetzen. Bisher wird in der Zucht aber viel zu wenig auf die Gesundheit der Hunde geachtet. Inzucht, Übertypisierungen, Erbkrankheiten bis hin zu Qualzuchtmerkmalen sind leider keine Seltenheit. Ganze Rassen können sich ohne aktive Hilfe des Menschen nicht mehr vermehren.

Wir appellieren an die Verantwortlichen in den Zuchtvereinen und -verbänden, an die Züchter wie auch an die Hundehalter und Behörden, sich für eine nachhaltige Wende in der Zucht zugunsten des Wohles und der Gesundheit unserer Hunde einzusetzen!

  • Laufen, Atmen, Sehen
    Mit diesen 3 Verben formuliert der größte Hundeverband der Welt, der britische "The Kennel Club", seine Wende hin zu einer auf die Gesundheit der Hunde bedachten Zucht. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass elementare Funktionen des Lebens respektiert und gehütet werden. Gerade von den Züchtern unserer Hunde sollte erwartet werden, dass ohne Kompromiss die Gesundheit der Hunde respektiert und an die erste Stelle züchterischer Bemühungen gesetzt wird.
  • Keine Zucht nach Moden
    Mit der Rassehundezucht haben sich bereits Standards etabliert, die als Grundlage anzusehen sind. Dennoch ist eine nicht vertretbare Entwicklung vorangeschritten, die durch hier angeführte Maßnahmen zu gesunden Hunden geführt werden soll. Das Exterieur der Hunde darf in keiner Weise das Atmen, Sehen, Laufen oder irgendein anderes natürliches Bedürfnis der Hunde beeinträchtigen. Es dürfen keine Beeinträchtigungen oder besondere Risiken hinsichtlich Gesundheit, insbesondere auch nicht Erbkrankheiten, oder hinsichtlich des Wohles der Hunde durch die besondere Betonung bestimmter Merkmale begünstigt werden. In diesem Sinne sind sämtliche Rassestandards zu überprüfen. Das Wohl und die Gesundheit der Hunde muss uneingeschränkt an erster Stelle stehen.
  • Nein zu Inzucht
    Das Problem der Inzucht, Engzucht oder Linienzucht wird sehenden Auges in weiten Teilen der Rassehundezucht ignoriert oder verniedlicht. Dabei ist die Gefährlichkeit von Inzucht für das Risiko von Erbkrankheiten, für die Widerstandskraft, Vitalität und Lebenserwartung aller Säugetiere wissenschaftlich eindeutig geklärt. Inzucht ist als Tierquälerei anzusehen, die auf Dauer ganze Populationen erfasst. Für alle Rassen müssen Regeln aufgestellt werden, die in Zukunft genetische Vielfalt fördern und sichern. Hierzu ist eine Gendatenbank einzurichten. Deckrüden muss eine Beschränkung auferlegt werden. Künstliche genetische Schranken etwa wegen der Vereinszugehörigkeit oder Fellfarben sind abzubauen.
  • Für eine Neuausrichtung des Ausstellungswesens
    Prämierungen dürfen nicht mehr nur oder vorrangig nach dem äußeren Erscheinungsbild vorgenommen werden. Kosmetische Manipulationen an den Hunden sind abzulehnen. Im Mittelpunkt der Prämierungen müssen das Wesen, die Gesundheit und die genetischen Vorzüge für die Population stehen, die es nachzuweisen gilt. Entsprechend sind Charakter und Ablauf von Ausstellungen zu ändern, sind die Richter auszubilden, anzuweisen und auszuwählen.
  • Der Tierschutz als aktives Recht auch in der Zucht
    Das deutsche Tierschutzgesetz besagt zwar, dass keinem Tier Schmerz oder Leid zugefügt werden darf, aber die Realität der Hundezucht scheint dieses Gesetz zuweilen außer Kraft zu setzen. Es gibt Rassen, die sich fast nur noch per Kaiserschnitt oder andere Hilfen des Menschen reproduzieren können. Die gezielte Zucht mit Erbkrankheiten, Übertreibungen einzelner Merkmale wie Fell, Farben, Falten, Ohren, abfallende Rücken, Winkelungen der Hinterhand, extremer Zwergen- wie Riesenwuchs etc. führen zu enormem Leid bei den Hunden, ohne dass das Tierschutzrecht praktisch greift. Auch massive Schädigungen in der Sozialisation der Welpen etwa durch Hundehandel werden vom heutigen Recht nicht erfasst. Wir brauchen ein Tierschutzrecht, dass auch in der Praxis wirkt.
  • Hunde befähigen, ihre Aufgaben zu meistern
    Die Ansprüche des Menschen an unsere Hunde sind in der heutigen Zeit sehr hoch gesteckt. Es bedarf eines neutralen Wesens des Hundes. Der Hund darf keine Eigeninitiative in Richtung Aggressionen gegen Menschen und/oder Artgenossen zeigen. Der Welpe soll bereits beim Züchter mit möglichst vielen Umweltreizen konfrontiert werden, um einen neutralen und wesensfesten Hund zu erhalten. Übermäßige Unsicherheit/Ängstlichkeit, vor allem auch bei Hündinnen durch Prägung auf die Welpen soll nicht toleriert werden. Der Mensch muss umfassend dafür Sorge tragen, dass die Welpen eine möglichst gute Sozialisation zur Befähigung ihrer anspruchsvollen Aufgaben erhalten.
  • Für eine neue Ethik der Zucht
    Wir brauchen eine neue Ethik der Zucht, die konsequent an dem Wohl und der Gesundheit der Hunde orientiert ist und sie für ihr Leben in unserer Gesellschaft rüstet. Für die Zucht von Rassehunden bedarf es des Nachweises der Fachkunde, der Einhaltung verbindlicher und transparenter Regeln sowie der Zulassung unabhängiger Kontrollen hierüber. Auf dieser Basis bedarf es einer staatlichen Zulassung zur Zucht und Veräußerung von Hunden. Züchterische Maßnahmen zulasten der Gesundheit der Hunde sind zu sanktionieren. Wir brauchen ein unabhängiges Qualitätsmanagement der Zucht. Die Zucht unseres "besten Freundes" sollte uns mehr Fürsorge wert sein.


Dortmund im Juni 2009


Christoph Jung, Heike Beuse - Sprecher des Dortmunder Appells

 

 
 

Epilepsiestudie

wir müßen leider immer mehr feststellen, das wir leider mit der Statistik von 5-10% betroffener Epilepsiehunde in einer Rasse richtig liegen.

Immer häufiger werden erschreckende Gespräche über diese Krankheit geführt.Die häufige Therapieresistenz und der tragische Verlauf der Krankheit zeigen den erhöhten Bedarf an Aufklärung und gesunder Zuchtplanung. Unsere Hoffnung liegt dabei in der Erforschung der genetischen Ursachen, sowie einen aussagekräftigen Test in diesem Bereich.

Leider können z.Zt. aber durch die geringen Blutproben und unzureichende Abklärung bei den einzelnen Hunden mit keinen schnelleren Testergebnissen gerechnet werden. Deshalb unserer Appell an jeden Hundebesitzer: Bitte machen Sie bei unseren Studien mit. Eine kleine Blutprobe kann vieles bewirken und neues Leben retten!

 

 

Hundeforschung zum Wohl unserer Hunde

23.02.2010

Gesunde Hunde wünschen sich nicht nur die Züchter sondern besonders die Familien, die sich einen Welpen kaufen. Immer wird von Verbänden probagiert, dass nur „Rassehunde“ gesunde Hunde sind.

Das ist nicht der Fall !

Eine Rasse kann nur gesund erhalten werden, wenn „jeder Züchter“ an der Gesundheit seiner Hunde interessiert ist. Das ist Zeitaufwändig und mit Kosten für den Züchter verbunden. Ein Züchter muss aktiv für eine gesunde Hundezucht arbeiten, es genügt nicht nur Mitglied in einem Verband zu sein.

Der Förderverein für wissenschaftliche Hundeforschung e.V. ist ein Verein, der sich ausschließlich für die Gesundheit unserer Hunde stark macht.Hier werden weder Ahnentafeln ausgestellt, noch fallen irgendwelche Bearbeitungskosten an. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich „Zum Wohle der Hunde“. Die Mitgliedsgebühren werden zu 100% in die Forschung investiert.

Unterstützung bekommen wir von:

  • aktiven Tierärzten,
  • Fr. Dr. Andrea Fischer aus der Uni München,
  • Genocanin und Fr. Dr. Pfeiffer aus Kassel (dort werden DNA Profile erstellt und Blutproben für die Forschung gelagert)
  • passive und aktive Mitglieder
  • und Züchtern, die sich nicht nur mit Verbandspapieren zufrieden geben, sondern die Gesundheit ihrer Rasse als wichtigsten Grundsatz verstehen.

Unsere Forschungsarbeiten umfassen :

  • Krankheitsbilder der Haut * Alopezie, Atopische Dermatitis, Color Dilution Alopecia (CDA), Sebadenitis, Nasale Parakeratose
  • Krankheitsbilder der inneren Organe* Hypothyreose, Leber-Shunt, Subaortenstenose, Dilative Kardiomyopathie
  • Krankheitsbilder der Knochen* Craniomandibuläre Osteopathie (CMO), Symetrische Lupoide Onychodystrophie (SLO), Ellbogendysplasie
  • Krankheitsbilder die den ganzen Körper betreffen* Tumore
  • Krankheitsbilder der Nerven, Muskeln und des Gehirns* Epilepsie, Polyneuropathie, Degenerative Myelopathie, Subakute nekrotisierende enzephalopathie, Cerebelläre Abiotrophie

und täglich kommen neue traurige Meldungen über Erbkrankheiten, die unseren Hunden sowie deren Familien das Leben schwer machen.Die Züchter haben die Aufgabe und Pflicht sich für die Gesundheit ihrer Hunde einzusetzen, denn es liegt alleine in ihrer Hand – das erledigt eine Dazugehörigkeit in einem Rasseverband nicht! Eine Familie ,die sich ihren Traumwelpen in die Familie holen möchte, sollte immer darauf achten, dass der gewählte Züchter nicht nur mit Papieren glänzt, sondern auch etwas für die Gesundheit seiner Rasse unternimmt.

Verantwortungsbewusste Züchter sind Mitglied im Förderverein für wissenschaftliche Hundeforschung e.V.

Unsere Arbeit liegt hauptsächlich an der Sensibilisierung von Verbänden, Züchtern und Hundekäufern. Wir unterstützen die Universitäten organisatorisch, marketingtechnisch und vorallem über Blutprobensammlungen, die wichtigste Basis für erfolgreiche Studien und Therapiemöglichkeiten - für uns alle die "goldene Gans"!

Wir sehen uns als Bindeglied zwischen betroffenen Hundebesitzern und den Universitäten. Natürlich ist es uns nicht möglich Studien, die sich in wirklich großem finaziellen Rahmen befinden, zu finanzieren. Kleinere Studien werden bei uns über genocanin angestoßen.

und hier geht es zur Seite unseres Vereines:

Förderverein für wissenschaftliche Hundeforschung